Mischtechnik & Mixed-Media:Abstrakte, informelle Malerei mit Material
Moderne Kunst mit viel Struktur

Bilder mit Material gestalten
Meine Bilder entstehen nicht nur mit Pinsel, Spachtel oder Schwamm oder auch mit Ritznadel, sondern auch mit Geduld – und mit einer tiefen Liebe zum Material. Ob Asche, Pigmente, Gesteinsmehle, Wachs, Papier, Kaffee oder Kohle: Jedes dieser Materialien bringt seine eigene Sprache mit, seine eigene Textur, sein eigenes Eigenleben. Das verleiht meinen Arbeiten eine Stofflichkeit und Haptik, die reine Acryl- oder Ölfarbe niemals erreichen kann.
Ich trage Farbe und Material sehr nass auf die Fläche auf und überlasse dem Trocknungsprozess einen Teil der Gestaltung. Das erfordert Geduld – und mitunter Mut, denn die Materialien reagieren manchmal ganz anders, als ich es erwartet hatte. Genau darin liegt für mich der Reiz: im Zulassen des Unvorhersehbaren, im Dialog mit der Fläche, der nie ganz unter meiner Kontrolle steht.
Am meisten fasziniert mich, wenn meine Bilder roh und stofflich wirken – wenn es aussieht, als würde die ganze Materialpracht nur locker auf dem Bildträger ruhen und im nächsten Moment herabfallen. Ein Trugbild, natürlich, denn jedes Korn, jede Struktur ist fest mit der Fläche verwachsen. Doch genau diese Spannung zwischen scheinbarer Fragilität und tatsächlicher Beständigkeit ist es, die mich immer wieder aufs Neue antreibt.
Über die Wirkung meiner „Materialbilder“ schrieb die Kunsthistorikerin Dr. Ingrid Gardill zwei sehr empfehlenswerte Artikel für meine Kataloge. Gerne jetzt lesen:
Abstrakte Malerei mit Pigmenten und Material in Mischtechnik (Mixedmedia)